Alle Artikel mit dem Schlagwort: Näh-Connection

Cool Britannia

Ist sie jetzt total durchgeknallt? Postet Bilder von einem Mantel aus superwarmem Wollwalk? Jetzt? Am wärmsten Tag des Jahres 2017? Ähm, ja. Es ist eigentlich ganz einfach: Ich konnte nicht bis zum Herbst warten. Das Ava-Jäckchen ist einfach zu schön geworden, um es noch monatelang einzumotten. Ausserdem plant die ordentliche Handarbeiterin bereits jetzt die Wintergarderobe, oder?

Pullikleid oder Kleiderpulli

Es gibt viele Schönheitsoperationen, für die ich eine Kandidatin wäre. Oberlid-Korrekur? Yes. Wurstfinger-Verschmälerung? Definitiv! Doppelkinn absaugen? Sehr gerne. Einen Eingriff kann ich aber definitiv von der Liste streichen. Ich werde NIE eine Hinternvergrösserung brauchen. Hallo, Kim, Beyoncé und Nicki Minaj, ich bin wie Ihr! 

Ein Opal für alle Fälle

Huch? Hat sie da etwa Jeans an? Das fragte meine liebe Bloggerfreundin Maarika von Liivi&Liivi und rieb sich verwundert die Augen. Jaaa, sie hat tatsächlich recht. Wenn Frau ausnahmsweise mal kein Kleid, sondern einen Cardigan näht (alle Augenpaare bitte auf die petrolfarbene Weste!), müssen die Allround-Beinkleider an den Start.

Waterfall Raglan für Damen

Ich habe ein Faible für Designer, die ausgetretene Pfade verlassen, die uns etwas Neues anbieten, uns Entwürfe vorlegen, die (noch) ungewohnt sind. Gabriela vom kalifornischen Indie-Label Chalk and Notch ist für mich die Königin dieser Disziplin. Die Schnittdirektrice hat nun mit dem Waterfall Raglan Top and Dress erneut einen Schnitt veröffentlicht, der schon bald von anderen kopiert werden wird…

A merry little Christmas

  Heute gibt es wenige Worte, denn heute ist Heiligabend. Und ich habe noch sooo viel zu erledigen bis zur Bescherung. War ja klar. Weihnachten kommt immer so unvermittelt… Ich lasse Euch ein paar Fotos meines kleinen Christkindes da. Und wünsche Euch auf diesem Weg alles erdenklich Gute, sowohl für die Festtage, als auch für das neue Jahr. Danke für ein Jahr Stahlarbeit, Danke, dass Ihr mit so viel Ausdauer meine Texte lest, meine Fotos anschaut – und die von mir gezeigten Schnitte nachnäht. (Okay, Idealfall ;)) Heute zeige ich Euch mein erstes selbst genähtes Weihnachtskleidchen. Obwohl weder der geblümte Stoff von Cotton + Steel (Kollektion Lucky Strikes, Design: Kimberly Kight), noch der gepunktete Kombistoff von Rowan Fabric (Design: Kaffe Fasset, „Spot Taupe“) besonders festlich sind, ergibt sich in Kombination mit Bubikragen, Puffärmelchen, einem weiten Rockteil und einem Freestyle-Tüllrock ein stimmiges Gesamtbild.  Habe ich diesen letzten Satz wirklich so geschrieben? Lieber Himmel, das muss am Weihnachtsstress liegen. Leute, was ich eigentlich sagen wollte: Ich liebe es so, wie es ist. Und ich finde es total festlich.  Fragt …

The Longihood

Usually I don’t sew big. Of course it’s convenient to create stuff that lasts for two years. (Mommies know what I’m talking about…) BUT it’s not the best strategy when you want to create garments with the RIGHT fit. This time I broke my own rule, because my 8-year-old asked me to do so. She dreamed of a cozy, extra long oversized hoodie… Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht gerne „auf Vorrat“ grösser nähe. Dieses Mal bin ich aber gerne über meinen Schatten gesprungen und habe bewusst oversized genäht. Meine Achtjährige wünschte sich ausdrücklich einen kuschelweichen, ultralangen und ziemlich weiten Hoodie…

Frau Alma from Germany

This post is in English and German.  Dieses Posting ist zweisprachig verfasst, auf Englisch und auf Deutsch.   Are you looking for an easy sewing project? Maybe for a dress pattern, suitable for French terry or sweat fabric? (Because #winteriscoming?) And do you prefer simply constructed patterns over difficult ones? Well, I’ve got one for you. Check out „Frau Alma“ for women (kid’s pattern name is „Alma“) from German indie designer „Hedi näht“.Seid Ihr noch auf der Suche nach einem einfachen Schnittmuster für ein Winterkleid? Dann könnte „Frau Alma“ von „Hedi näht“ etwas für Euch sein. (Es gibt übrigens auch einen passenden Kinderschnitt „Alma“. „Frau Alma“ is 1 of 17 new German sewing patterns which have been translated to English by my friend Annika from „Näh-Connection“. It comes with raglan sleeves, different sleeve options and these super cute little faux waist bands. „Frau Alma“ is designed for  heavier knit fabric like sweat or French terry. If you decide to use regular knit, please cut and sew one size smaller. „Frau Alma“ ist ein Raglankleidchen. Neben …

Sanigold – oder aus zwei mach eins

Mit reichlich Verspätung zeige ich Euch den letzten Schnitt aus der Wild-and-Beautiful-Damenkollektion von Näh-Connection: das Sanibel Dress (Design: Hey June, USA). Theoretisch könnte man auch einen Sanibel-Einteiler nähen, aber ich mag Tuniken/Kleider gerne. Genau genommen müsste mein Nähbespiel übrigens Sanigold statt Sanibel heissen. Ich habe nämlich, frech wie ich bin, meinen neuen Lieblingsschnitt Marigold (schaut mal hier und hier) mit dem Sanibel gekreuzt.  Das war nicht von Anfang an geplant, aber beim Zuschnitt ist mir aufgefallen, dass das Original-Oberteil kastenförmig ist. Bei den einen bringt das Quadratische und das Mehr an Stoff die (grazile, feingliedrige) Silhouette zur Geltung – bei mir nicht. Ich brauche eine definitiv eine Taillierung. Also habe ich all die schönen Hemden-Details von Sanibel genommen – und mein Nähwerk unterhalb der Achseln in den Marigold-Grundschnitt überführt. Um den sportlichen Look zu betonen, habe ich die Rocktaschen weggelassen, alles auf Tunika-Länge gekürzt und den Saum an den Seiten etwas hochgezogen. Klingt jetzt kompliziert, war es aber nicht. Ich will nicht weiter auf den Schnittmuster-Hack eingehen. Ich erzähle Euch lieber etwas über Hemden. Ich behaupte, …

Was so alles schief gehen kann

Follow my blog with Bloglovin Ich hatte mir alles so schön vorgestellt: Ich kaufe diesen wunderbaren neuen Cloud9-Voile, ich nähe daraus eine sommerliche Wanderer Tunika (neu in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection) – und dann ziehe ich das Teil nie mehr aus. NIE MEHR.  Toller Plan. Warum dann doch einiges schief gegangen ist, möchte ich Euch heute erzählen. Das Wichtigste zuerst: Es lag nicht am Schnittmuster, denn das ist durchdacht und von der Passform her top. Nein, ich war das Problem. Ich und mein Hang zum Huddeln, wenn die Uhr tickt.  Sehr herziger Rückenverschluss. Aber schön der Reihe nach: Dieser Stoff nach einem Design von gefällt mir schon seit Monaten. Seit Cloud9 ihn zum ersten Mal auf Instagram gezeigt hatte, stand er auf meiner „haben-will-Liste“. 1,5 Meter werden sicher reichen, dachte ich mir, und setzte die Bestellung ab. Ich hätte besser mehr nachgedacht oder am besten in der Schnittanleitung nachgelesen, denn eine Wanderer Tunika in meiner Grösse ist nicht mit 1,5 Meter genäht. Aber egal, Super-Bettina biegt das wieder hin… (Fortsetzung folgt.) Beim Zuschnitt passierte dann …

Rock-Festival

Nun ist es ist offiziell: Marigold, der Kleid/Rock-Schnitt des amerikanischen Indie-Labels Blank Slate Pattern, ist mein neuer Lieblingsschnitt. Ihr habt mich neulich schon in der Kleid-Version gesehen, heute zeige ich Euch auch noch die superschnell genähte Rock-Variante. Nix Reissverschluss, nix Abnäher, einfach nur Taschen antackern, geradeaus nähen, Gummi rein – fertig.  Im Prinzip wäre dieser Blogeintrag nun zu Ende. Ich kann Euch aber nicht gehen lassen, ohne Euch etwas zum hier vernähten Stoff zu erzählen. Wie Ihr sicher gemerkt hat, kommt der weder von Hamburger Liebe (obwohl es farblich denkbar wäre), noch von Birch (wenngleich das farblich komplett ausgeschlossen wäre), noch von Lillestoff (obwohl die ungefähr jedes Schaltjahr auch mal einen Webstoff raushauen).  Nein, Ihr seht hier einen wirklich ausgefallenen Stoff, der von der niederländischen Firma Vlisco für den afrikanischen Markt hergestellt wird. Ja, richtig gelesen. Ein Anbieter aus Holland ist in Ländern wie Ghana oder der Elfenbeinküste DER Stoffausstatter im gehobeneren Preissegment.  Warum das so ist, ist schnell erklärt: Der westafrikanische Markt ist schon seit Jahrzehnten fest in asiatischer Hand. Die Prints, die man …

Mom’s got a new dress

Es ist kein Zufall, dass ich hier vor allem Kleider zeige, die ich für andere genäht habe. Für die Töchter, für die Nachbarskinder, für die Katzen im Quartier und so weiter. Wenn es um Sachen für mich geht, bin ich total „heikel“, wie man hier in der Schweiz zu sagen pflegt.  Ich bin, um es wie meine Grossmutter (Gott hab sie seelig) zu formulieren, ein festes Mädchen. An mir ist was dran, und zwar an Brust UND Keule. Kein Grund, sich deswegen zu grämen, sich niedergeschlagen und schlecht zu fühlen. Oder gar von Diät zu Diät zu schlingern. Nein, es ist, wie es ist. Meine Kurven wollen aber nett in Szene gesetzt – und nicht unter Zeltplanen versteckt werden. Ich bin doch nicht der Berliner Reichstag. Jetzt könnte man sagen: Hey, die kann doch nähen! So what?   Aber genau da fangen die Probleme an. Obwohl ich unermüdlich neue Anläufe starte, meine me-made-Garderobe zu erweitern, landete ein Grossteil der selbstgenähten Teile bisher in der Nachthemd/Schlafanzug-Schublade. Das lag nicht an den Stoffen oder Farben, sondern an den …

Wie gut, dass niemand in den See gefallen ist

Ich weiss nicht, ob es an unserem Leitungswasser liegt, aber hier, im schönen Zürcher Oberland, wohnen mehrere Nähbloggerinnen quasi nebeneinander. Ich könnte von meinem Zuhause aus in ungefähr einer halben Stunde zu Frölein Tilia laufen. Und bei Frau Stjärnmönster wäre ich in einer Dreiviertelstunde. Selbstverständlich auch hier zu Fuss, denn wir sind hier selbstverständlich alle total beweglich und fit (Leitungswasser!) Da wir Kinder im gleichen Alter haben, ähnliche Designvorlieben teilen und – am wichtigsten – alle Drei an denselben Stellen lachen können – war es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis wir auch mal für ein Projekt zusammenspannen würden. Am Anfang stand nur eine wage Idee: Wir wollten aufeinander abgestimmte Outfits für unsere Töchter nähen. Die Mädels hatten ziemlich konkrete Vorstellungen. Sie wünschten sich spielplatztaugliche Klamotten. Also bitte keine Kleidchen… Kein Problem. Da wir Grossen gerade alle drei für Annikas Näh-Connection aktiv sind, waren die Schnitte schnell gefunden. Ihr seht drei wunderbar leichte „Wanderer“ Mädchentunika und passend dazu drei zuckersüsse Bubble-Shorts. Beide Muster gibt es exklusiv in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection. Die Mädchentunika „Wanderer“ …

Geht es noch bunter? Nö!

Wenn ich meinen Stil beschreiben sollte, würden mir vor allem drei Dinge in den Sinn kommen:1. Farbe2. Farbe3. Und noch mehr Farbe.Ich berausche mich an Nuancen, an Schattierungen und an Farbharmonien. Obwohl ich manchmal  total selten auch einfarbige Stoffe verarbeite, zieht es mich immer wieder zu den wirklich ausdrucksstarken Prints. Dass das mitunter zur Gratwanderung werden kann, wisst ihr. Die Linie zwischen „wahnsinnig schön“ und „wahnsinnig bunt“ (Hilfe!) ist hauchdünn.  Ich verrate Euch heute einen kleinen Trick, wie man beim Kreieren „perfekter“ Farbkombinationen mogeln kann. Und das geht so: Man nehme einen asymmetrischen, quietschbunten Japanstoff. Ich habe es leider verschwitzt, das zwei Meter lange Stoffstück aus dem Hause Kokka vor der Verarbeitung zu fotografieren. (Zu meiner Schande kann ich Euch auch nicht mit dem genauen Namen der Kollektion versorgen, da der Print schon sehr lange in meinem Regal lag… sorry dafür.)  Aber ich schätze, Ihr könnt euch den Stoff vorstellen. Obwohl alles schön zusammenpasst, ist der Print (selbst für mich) eine Spur too much. Es gibt Blumenfelder, es gibt Streifen, es gibt panelartige Rapporte.  Nun …

Das Wasserfarbenkleid

Ich gebe zu: Auch ich war überrascht von dem Ergebnis. Ihr kennt das alle: Wir stellen uns vor, wie sich alles fügt, wie ein Stoff mit dem Schnitt harmoniert, wie die anderen Nähzutaten das Gesamtbild verfeinern. Ja, im Kopf ist alles klar. Aber wir wissen auch, dass sich nicht jedes Projekt wie gedacht entwickelt… Hier hat alles gepasst. Am Anfang stand der Schnitt BLUE RIDGE KLEID von der amerikanischen Designerin Holli Coats. Ein ungewöhnlicher Entwurf, der im vergangenen Jahr im englischsprachigen Raum für Furore gesorgt hat. Als Annika von Näh-Connection das Schnittmuster ins Deutsche übersetzte und in ihre „Wild-and-free“-Sommerkollektion aufnahm, war ich im siebten Kleidchenhimmel.  Das Blue Ridge Kleid (das übrigens auch zu einer Tunika verkürzt oder unendlich verlängert werden kann) hat eine kurvenartig verlaufende Empire-Taille. Alle Ausschnitte werden mit Schrägband versäubert. Besonders raffiniert ist der Einsatz des Bandes in der Kleidmitte. Dort legt sich der Stoffstreifen wie eine kleine Welle über die eingereihten Rockteile. Das Oberteil ist komplett verstürzt, die Seitennähte werden mit einer Prinzessnaht verschlossen. Fazit: Das Finish könnte nicht professioneller sein. Dass die …

Charleys Welt

Ich möchte heute mit Euch über ausgefallene Stoffdesigns reden. Es gibt Prints, die graben sich tief in das Kulturgedächtnis einer Nation ein. Denkt nur an das Blumenmuster Unikko von Marimekko. Ganz ähnlich ist es mit den unzähligen Grafiken, die der amerikanische Illustrator und Künstler Charley Harper (1922-2007) entworfen hat. Wenn er beispielsweise einen Vogel zeichnete, dann konzentrierte er sich auf das Wesentliche: Flügel, Schnabel, Federkleid, fertig. Er setzte Farben sehr gezielt und so authentisch wie möglich ein. Bei ihm gab es weder Farbverläufe noch wimmelbildartige Details. Als der amerikanische Stoffhersteller Birch Fabrics seine erste Kollektion nach Vorlagen von Charley Harper plante, konnte noch niemand ahnen, wie gut die Prints (Baumwollwebware, Interlock, Canvas und Double Gauze) bei den Kunden ankommen würden. Zwischenzeitlich ist schon die dritte Kollektion erschienen… Erwähnte ich, wie sehr ich die Illustrationen von Harper mag? Ich habe mich für den Interlock „Tropical Fish“ aus der aktuellen Kollektion „Charley Harper maritime“ entschieden. Ihr bekommt die Stoffe zum Beispiel in der Eulenmeisterei (Silvia, die Inhaberin, mag Charley Harper auch so gerne wie ich.) Da die …

Über Waldfeen und Baumelfen

Habt Ihr schon mal etwas von „mori kei“ gehört? Dieser Begriff stammt aus dem Japanischen. Mori = Wald und kei = Stil, frei übersetzt ist „mori kei“ ein besonders in der japanischen Modeblogger-Szene anzutreffenden Trend, sich erd- und naturverbunden zu kleiden. Leicht fallende Gewebe, eher zu viel als zu wenig Stoff, sanfte Farbtöne, viel Grün, Braun und Grau. Im Land der aufgehenden Sonne steht „mori kei“ aber nicht nur für einen bestimmten Style, sondern für ein ganzes Lebensgefühl. Sich nicht einengen lassen, sich nicht in den Grossstadtfluchten verlieren, aus dem Alltag ausbrechen, frei und selbstbestimmt leben – und vielleicht zu einer Waldfee oder einer Baumelfe werden… Als das kanadische Indie-Sewing-Label Elegance&Elephants ein neues Kleidchen vorstellte und es auch noch „Mori Dress“ nannte, musste ich sofort an „mori kei“ denken. Keine falsche Assoziation, wie sich herausstellte. Heidi, die Schnittmusterdesignerin, hat tatsächlich all die typischen Elemente aufgegriffen, die den japanischen Stil so einzigartig und zauberhaft machen. Dass es das Kleidchen nun auch in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection gibt, freut mich ganz besonders. Das Mori Kleid ist anders, es setzt …

Freischwimmer

Kennt ihr dieses Emoji mit den Herzchen-Augen? Ja? Okay – dann wisst ihr schon ziemlich genau, wie mein Näh-Freundeskreis auf die Badesachen reagiert hat, die ich für meine Töchter gemacht habe. Sehr schmeichelhaft. „Versuch‘ es doch auch mal!“, ermutigte ich die Damen daraufhin. Ihre Reaktionen ähnelten dann jeweils dem Smiley mit den zusammengekniffenen Augen und der herausgestreckten Zunge. Oder dem mit dem Edvard-Munch-Gesicht: Angstschweiss, Schnappatmung, blankes Entsetzen. Da ich vermute, dass es euch da draussen ganz ähnlich geht, habe ich mir fest vorgenommen, euch die Furcht zu nehmen. Lasst uns zu allererst über das Material reden. Ja, Lycra (in englischsprachigen Ländern Spandex genannt, ist aber dasselbe) ist so flutschig wie ein nasser Aal.  Aber – und nun kommt das Positive – der Fisch ist keinesfalls lebendig, sondern sehr tot. Heisst: Obwohl das Material glatt und rutschig ist, bleibt es dennoch schön unter dem Nähfuss liegen. Ihr braucht weder eine spezielle Sohle, noch einen besonderen Faden, um Lycra zu verarbeiten. Heftmarathons sind auch nicht nötig. Stecknadeln reichen vollkommen aus, um die Schnitteile zusammenzuhalten. Das gelingt besonders …

Miss Polly Blogtour

  This post is in English and German.  Dieses Posting ist zweisprachig verfasst, auf Englisch und auf Deutsch.   Let’s bake some cupcakes, MISS POLLY! Actually it is Miss Ida. But when my daughter wears her new MISS POLLY dress she becomes little Miss Polly – fresh out of a vintage commercial. Stirring dough, making sugar frosting, adding sprinkles – yummy! The MISS POLLY pattern has that special 1950 attitude. I opted for two canvas fabrics (cotton-linen-mix). The bubbly one with the peacocks on it was made by Kokka, Japan. And the magenta one is from Cotton+Steel, USA. I’m not sure, but I think I got both fabrics from Miss Matatabi. Frances carries almost everything from Kokka and Cotton+Steel. Can you see the golden rice falling down like sugar sprinkles? Lass uns Cupcakes backen, MISS POLLY! Okay, genau genommen ist das hier auf den Fotos nicht Miss Polly, sondern mein kleines Fräulein Ida. Aber wenn sie ihr neues MISS POLLY Kleidchen trägt, dann sieht sie aus wie aus einem 50er Jahre Werbespot. entsprungn. Sie rührt …