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Immer noch im Nore-Fieber

Ich könnte eine Trillion Nore Dresses nähen und wäre immer noch nicht fertig. Die „Nore der Woche“ präsentiert sich dieses Mal mit streng geometrischen Teilungsnähten, Color-Blocking und dem wunderschönen Rapport-Jersey „Farn“ aus der Feder von Enemenemeins (Lillestoff).

Free Hugs und ein Gewinnspiel

Hallo! Sagt mal, ist Euch auch so heiss wie mir? Ich schmilze gerade. Ungefähr so müssen sich Kellerasseln fühlen, denen man den das Dach über dem Kopf (den Stein über den Fühlern) wegzieht. Und weil wir alle kollektiv schwitzen, dachte ich, ich zeige Euch doch mal schnell mein (momentan) allerliebstes Sommershirt-Schnittmuster: das Dartmouth Top von Cashmerette.

Sewing for Kindergarten – Blogtour

This post is in English and German.  Dieses Posting ist zweisprachig verfasst, auf Englisch und auf Deutsch.   Do you know the saying: What you see is what you get? Well, that totally fits for Eva. She has this colorful, bubbly personality, loves to talk (a lot) and has – at the age of six – more attitude than Coco Chanel. So, when Mie from Sewing like Mad asked me to join her famous „Sewing-for-Kindergarten-Tour„, I knew that I got to make more than just one outfit for my youngest daughter. We actually need tons of garments to get through one week of Kindergarten.

Warum ich bald noch so ein Poloshirt nähen muss

Das wird vermutlich der kürzeste Blogpost ever. Ich lasse heute lieber Bilder sprechen, statt Romane zu schreiben. Ich bin seit einigen Wochen im Probenähteam von Ki-ba-doo. Den ersten Schnitt, den ich für Claudia alias Frau Liebstes getestet habe, heisst „Liska“. (Richtig geraten, es gibt auch noch eine MALiska für Damen, aber bleiben wir beim Kinderschnitt.)  Liska ist – wie so oft bei Ki-ba-doo – ein Basisschnitt mit diversen Variationsmöglichkeiten:– normale oder Puffärmelchen– kurze, lange oder Lagenlook-Ärmel– klassischer Polokragen oder runder Kragen(Und jetzt habe ich noch kein Wort über mögliche Hacks geredet… Da ginge auch jede Menge.) Der Schnitt fällt figurnahe aus, und das ist ausdrücklich so gewollt. Ich weiss, dass nach wie vor noch viele Näherinnen auf Vorrat grösser nähen – und ich sage euch: Don’t do that! Ich finde, Kinderkleider müssen gut passen. Nichts ist schlimmer, als ein liebevoll genähtes Teil, dass dann zwei Jahre am Kind schlabbert.  Ich habe übrigens für meine Sechsjährige (!), die ca. 114cm gross ist, die 110 genäht. Bei Kindern ist immer ihr aktueller Brustumfang entscheidend. Ja, 110! Und …

Jerseykleid Lisa

Das Jerseykleid „Lisa“ von Fabelwald ist meine Entdeckung des Monats Februar. Das Schnittmuster vereinbart all die guten Dinge, die ich beim Nähen schätze: 1. einfache Schnittführung, gute Passform 2. verschiedene, bereits im Paket enthaltene Variationsmöglichkeiten 3. viele Ansatzpunkte für Schnittmuster-Hacking Ich habe mich hier für die Standardausführung von „Lisa“ entschieden. Heisst: ein Kleid in A-Linien-Form, Grösse 134, mit zwei aufgesetzten Taschen. Der verwendete Stoff ist von Lillestoff, das wunderbare Retro-Design stammt aus der Feder von Pamela Hiltl von Enememeins. Der Stoff ist noch vereinzelt z. B. über Dawanda erhältlich. Die Hals- und Armbündchen bzw. die Verblendung an den Taschen sind nicht mit Bündchen, sondern ebenfalls mit einem unifarbenen Jersey aus meinem Vorrat gemacht. Warum? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Bündchen manchmal too much sind. Gerade im Zusammenhang mit Armstulpen. Die doppelte Lage, die Enge – nicht gerade das schönste Tragegefühl. Deswegen Jersey. Apropos Armstulpen. Wer das nachmachen will, muss die Ärmel kurz unter dem Ellenbogen kürzen. Nun braucht ihr zwei Masse: Umfang auf Höhe Handgelenk und Umfang unterhalb Ellenbogen. Der Stoff wird gewissermassen X-förmig …