Month: März 2016

Eine Ida für meine Ida

Ich konnte nicht anders. Ich musste das Schnittmuster „Ida“ einfach kaufen. Schliesslich heisst meine Grosse auch Ida. Eine Ida für die Ida – bei dem Gedanken schmolz ich dahin wie ein Stück Schoggi in der Ostersonne. Als sich meine Mutterhormone (nach dem Download) wieder etwas beruhigt hatten, machte ich mich mit der Tunika „Ida“ von Hedi näht vertraut. Das Teil ist einfach konstruiert: Ein Vorderteil, ein Rückenteil, nach Bedarf noch zwei aufgesetzte Taschen – fertig. Versteht mich nicht falsch, simple Vorlagen sind super. Nicht (nur), weil sie so schnell genäht sind, sondern auch, weil sie ausdrucksstarken Stoffen Platz lassen.Den Meter von Kokka, den ich für meine erste „Ida“ verarbeitet habe, hatte ich seit über einem Jahr wie meinen Augapfel gehütet. Gekauft an einem garstigen Februartag auf einem Berlin-Trip bei idee.Berlin (riesiges Kokka-Sortiment!), gut gelagert zwischen den gelben und weissen Stoffen in meinem heimischen Regal, zog ich ihn immer wieder hervor. Das Blockstreifenmuster, die ausdrucksstarken Farben, die wunderbare Baumwoll-Leinen-Qualität, total mein Stil. Doch immer, wenn ich „vielleicht“ dachte, schüttelte das bunte Muster seine Fäden und protestierte. Bis jetzt.  …

Die Lieblingstunika 2.0

Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten – und es war saukalt an diesem Frühlingstag im März. Trotzdem wollte meine Tochter ihre neue Lieblingstunika anziehen. Ihr Motto: Wenn schon frieren, dann doch bitte mit Stil… Nun gut, her mit der Kamera! Ich präsentiere den frisch überarbeiteten Schnitt der Lieblingstunika  von Erbsenprinzessin. Das Modell, das schon lange zur Produktpalette von Britta (alias Erbsenprinzessin) gehört, fiel früher gerade in den höheren Grössen eher kastig aus. Nach dem „Facelift“ sitzt die Lieblingstunika nun vor allem im Brustbereich figurnäher, die Ärmel sind auch schmäler geworden. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich das Schnittteil für die Ärmel weiter optimiert habe. Das war keine Hexerei, ich musste dafür  das Schnittteil für den kurzen Ärmel um ca. einen Zentimeter kürzen – und dann einen Halbkreis auf das Schnittteil aufzeichnen. Den „Halbmond“ abschneiden – und fertig sind die Cap Sleeves. Die Passen sind mit einem doppelt gelegten Bündchenstreifen versäubert. Beim Annähen müsst ihr darauf achten, den Streifen rund um den Hals (nur ein klein wenig!) zu dehnen. Sobald ihr im geraden Bereich …